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AK Mobilität
Sprecherin:
Katrin Möhle
Wanneystraße 1
82131 Stockdorf
Tel.+Fax 089 / 8571458
 




Was wir erreichen wollen
lesen Sie im Leitbild des AK Mobilität
Woran wir gerade arbeiten
wird durch aktuelle Entwicklungen im Würmtal und von unseren langfristigen Zielen bestimmt:
Was wir erreicht haben
stellt uns noch nicht ganz zufrieden, aber ein Anfang ist gemacht:
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Leitbild:

DEFINITION "MOBILITÄT"

MOBILITÄT wird fälschlicherweise häufig gleichgesetzt mit AUTO-MOBILITÄT. Der Slogan "Freie Fahrt für freie Bürger" zielte darauf ab, den häufigen Gebrauch des Autos und seine möglichst ungebremste Geschwindigkeit als Ausdruck von Freiheit hinzustellen. Wessen Freiheit? Im Umkehrschluß besagt dieser Slogan, daß alle  nicht auto-mobilisierten Verkehrsteilnehmer sowieso "unfrei" sind und wohl keiner besonderen Aufmerksamkeit der Verkehrsplaner bedürfen.

Entsprechend wurde jahrzehntelang in Gemeinden und Städten geplant. Das Auto beansprucht viel Platz, der selbstverständlich zu Lasten der anderen Straßenbenutzer geht und diese in ihren Mobilitätsbedürfnissen einschränkt.

Die Folge solcher Prioritätensetzung ist ein fehlendes Gleichgewicht in den städtebaulichen Strukturen.

Folgende Mängel führen zu einer sogenannten Zwangsmobilität:

Was also ist "Mobilität"?

Mobilität ist mehr als Autofahren, mehr als die Möglichkeit, sich schnell von A nach B zu begeben.

Die so verstandene Mobilität hat sich seit dem Mittelalter nicht verändert: Heute wie damals begibt sich der Menschen etwa drei Mal pro Tag auf den Weg - zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule... Und wie damals bringt er damit pro Tag ein bis zwei Stunden zu. Durch schnellere Verkehrsmittel richten wir unser Leben keineswegs so ein, daß wir Zeit sparen - wir fahren nur weiter weg. Und wundern uns, daß aus unserer Umgebung die kleinen Geschäfte verschwinden.

AUSWIRKUNGEN UND ZIELE

MOBILITÄT ist eine Notwendigkeit des täglichen Lebens. Doch sie verbraucht Energie, Ressourcen und Flächen. Sie erzeugt Schadstoffe und Lärm. Hiermit ist in erster Linie - aber nicht nur - die motorisierte Mobilität gemeint, die offenbar unsere Gesundheit stärker als bisher angenommen gefährdet, wie eine aktuelle  Untersuchung der WHO zeigt.

Diese negativen Auswirkungen der Mobilität gilt es nachhaltig zu verringern.

Was wir im 21. Jahrhundert brauchen, ist eine MOBILITÄTSPOLITIK für alle, die nicht nur das Auto begünstigt, sondern alle Aspekte der MOBILITÄT - die umweltrelevanten, die gesellschaftlichen und kulturellen angemessen berücksichtigt.

LEITBILD bis zum Jahr 2010

Reduzierung der CO2-Emissionen (bzw. anderer Klimagasemissionen) entsprechend dem Beschluß der Bundesregierung vom 29. September 1994.

Verringerung von Flächenverbrauch und Bodenversiegelung für den Verkehr. Keine weitere Zerschneidung von zusammenhängender Naturlandschaft. (Möglicherweise auch Aufhebung nicht zwingend notwendiger Verkehrsflächen).

Senkung der Emissionen (Schadstoffe und Lärm) im gesamten Würmtal wenigstens auf die heute jeweils geltenden Grenzwerte.

Vermeidung von Verkehr (Zwangsmobilität) durch siedlungspolitische Maßnahmen, mit dem Ziel, Wohnen, Arbeiten und Freizeitgestaltung durch kurze Wege miteinander zu verbinden.

Verlagerung starker motorisierter Verkehrsströme auf öffentliche Verkehrsmittel und flexible innovative Verkehrsmittel.

Verbesserung im Sinne des Einsatzes von ressourcenschonenden Fahrzeugen in allen Bereichen.

Im Wesentlichen geht es also um die 3 Vs: Vermeiden - Verlagern - Verbessern

GRUNDLAGE FÜR DAS LEITBILD DES AK-MOBILITÄT IST DIE

"UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG - VERKEHRSNETZ WÜRMTAL"

MIT IHREN EMPFEHLUNGEN IM SZENARIO 2.

Die Diskussion um diese UMWELTVERTRÄGLICHKEITSPRÜFUNG, die bisher überhaupt noch nicht stattgefunden hat, will der AK-MOBILITÄT in Gang setzen.

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