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AK Mobilität
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Bussardstraße 8
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 Verbesserungsvorschläge zum Radverkehrsnetz Planegg
Stand: 30.10.2000

Die im folgenden beschriebenen Einzelprobleme sind durchnumeriert (z.B. M 001), um die Verwaltung der Vorschläge zu vereinfachen.

Der Arbeitskreis Mobilität der Initiative Lokale Agenda 21 Würmtal und die Ortsgruppe Würmtal des ADFC-Kreisverbandes München haben Mitte 1997 der Gemeinde Planegg die folgende Aufstellung von verbesserungswürdigen Situationen im Radverkehrsnetz der Gemeinde Planegg vorgelegt. Diese Hinweise tragen die Bezeichnungen M 001 bis M 016.

Nachdem die Gemeinde die Bürger im Frühling 1997 aufgerufen hatte, Verbesserungsvorschläge zum Radverkehrsnetz einzureichen, gingen weitere Hinweise aus der Bevölkerung ein. Wir haben diese in unseren Katalog aufgenommen und Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet - sie tragen hier die Bezeichnungen R 01 bis R 30. Nicht besetzte Nummern betrafen Bürgerwünsche zu Problemzonen, die wir bereits mit den Hinweisen M 001 bis M 016 benannt haben.

Die bisher realisierten Maßnahmen sind in der Übersicht zum Würmtal-Radverkehrsnetz aufgelistet.

Inhaltsübersicht
 

Einzelprobleme
M 001 Maria Eich, Parkplatzausfahrt nördlich der Germeringer Straße 
M 002 Querung der Pasinger Straße, zwischen Bruggergangerl und Richard-Wagner-Straße 
M 003 Germeringer Straße, Ecke Kettelerstraße, Radwegende Richtung Westen 
M 004 Lochhamer Straße, Ecke Fraunhoferstraße (Nordende): Radweg an der Westseite 
Abstellanlagen
M 005 Fahrradständer am S-Bahnhof 
M 006 Fahrradständer in der Bahnhofstraße 
M 007 Fahrradständer am Rathaus
Kombinierte Geh- und Radwege
M 008 Münchner Straße, beidseitig zwischen Germeringer- und Bahnhofstraße 
M 009 Fraunhoferstraße, zwischen Einstein- und Lochhamer Straße 
M 010 Lochhamer Straße, zwischen OBI und Fraunhoferstraße (Südende) 
M 011 Einsteinstraße, zwischen Bunsenstraße und Fraunhoferstraße 
Wegweisung
M 012 Ecke Egenhofenstraße / Hofmarkstraße 
M 013 Hofmarkstraße, Ecke Herzog-Wilhelm-Straße: Sackgasse durch Ausbau der Tennisanlage 
M 014 Richard-Wagner-Straße, Ecke Kettelerstraße: Wegweisung nach Neuried 
Situation am Feodor-Lynen-Gymnasium
M 015 Radweg - Umfahrung des Schulparkplatzes für Schüler aus Richtung Martinsried 
M 016 Überquerung der Münchener Straße / Radwegführung im Bereich Friedhofsparkplatz 
Hinweise von Planegger Bürgern
R 01 Martinsried: Lochhamer Straße, zwischen OBI und Würmtalstraße 
R 02 Münchner Straße, Südseite, Radwegende bei Bedarfsampel am Parkplatz Friedhof 
R 03 Pasinger- / Ecke Bahnhofstraße: Kreuzung und Würmbrücke 
R 04 Münchner- / Ecke Fürstenrieder Straße, Radwegführung über Fürstenrieder Straße 
R 05 Germeringer Straße, Radweg unter S-Bahn-Brücke zwischen Kreuzwinkel- und Hofmarkstraße 
R 06 Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße, Treppen an der Nordseite 
R 07 Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße, Radlerführung an Südseite 
R 09 Alexander-Fleming-Straße, Ausfahrten vom Park 
R 10 Münchner Straße, Ecke Röntgenstraße: Bereich der Unterführung 
R 11 Röntgenstraße, Radweg Westseite zwischen Einstein- und Münchner Straße 
R 12 Kreuzung Germeringer- / Kreuzwinkelstraße, Radwegfurt 
R 13 Kreuzungen entlang der Münchner Straße (Bahnhof-, Josef-von-Hirsch-Straße) 
R 14 Bereich um Maria Eich, Busparkplatz etc. 
R 16 Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Würm 
R 17 Baumscheiben in Hofmark-, Ruffini-, Georgen-, Einsteinstraße... 
R 20 Mathildenstraße, südlich der Germeringer Straße 
R 28 Großhaderner Straße 
R 30 Lochhamer Straße, Ostseite 

Einzelprobleme
 

M 001 Maria Eich, Parkplatzausfahrt nördlich der Germeringer Straße
Problem: Der Radweg aus Richtung Germering ist hier unterbrochen und wird über die Ausfahrt und den Parkplatz nach Planegg weitergeführt. Besonders Radler aus Richtung Germering begegnen als von rechts kommende Linksabbieger den ausfahrenden PKWs. Diese unübliche Verkehrssituation führt zu Unsicherheit auf beiden Seiten und kann zu schweren Unfällen führen. 
Lösungsvorschlag: Abmarkieren von Radfahrstreifen (rote Flächen, weiße unterbrochene Randlinien, Fahrradsymbole) auf beiden Seiten der Ausfahrt. Führung der aus Germering kommenden Radler über die Ausfahrt hinweg, dann erst nach links zum Parkplatz. Zeichen 138 (Achtung, Radfahrer kreuzen) mit Zusatz 702 (Pfeile nach rechts und links) für ausfahrende Fahrzeuge. 
aktueller Stand: Bisher keine Entscheidung über Umsetzung seitens der Gemeinde Planegg. Mittlerweile weist der Fahrbahnbelag im Bereich der Ausfahrt erhebliche Schäden auf.
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M 002 Querung der Pasinger Straße, zwischen Bruggergangerl und Richard-Wagner-Straße
Problem: Die Stelle ist durch weiße Wegweiser als Verbindung zwischen Neuried und Germering ausgewiesen und wird von Radlern stark genutzt, insbesondere nach Schulschluß im Feodor-Lynen-Gymnasium. In Richtung Westen müßten Radler(innen) strenggenommen absteigen und auf dem linksseitigen Gehweg der Richard-Wagner-Straße bis zur Bedarfsampel schieben; das macht niemand. Hier entstehen oft recht chaotische Situationen. 
Lösungsvorschlag: Die Haltelinie könnte vor der Bedarfsampel auf der Pasinger Straße für die in Richtung Süden fahrenden Fahrzeuge um etwa 20 m in Richtung Gräfelfing zurückverlegt und die kleine Dreiecksinsel am Ende der Richard-Wagner-Straße so umgestaltet werden, daß wartende Radfahrer sich hier nebeneinander aufstellen können. Bei „Grün“ für Fußgänger und Radfahrer gäbe es keine Konflikte mehr mit entgegenkommenden Radlern, so daß die Straße schneller wieder frei wäre. 
aktueller Stand: Bauliche Verbesserungen wurden beschlossen, bewilligt sind dafür DM 80.000,- (SZ 25.01./ 6.02.99). Ein erster Entwurf eines Planungsbüros würde einen Aufwand von bis zu einer Million erfordern. (SZ 9.10. und 12.10.99)
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M 003 Germeringer Straße, Ecke Kettelerstraße, Radwegende Richtung Westen
Problem: Ein Radfahrer, der hier in Richtung Westen unterwegs ist, befindet sich auf einer ausgesprochenen Hauptverkehrsstraße, auf der Autofahrer Vorfahrt haben. Dies sollte eigentlich auch für den Radler gelten; es ist aber keinem zu raten, sich hier so zu verhalten: er wird in dieser Situation mit Sicherheit von keinem Autofahrer als bevorrechtigter Verkehrsteilnehmer angesehen. 
Der Radweg endet an der Kettelerstraße mehrere Meter neben der Hauptstraße. Der Radler muß, um geradeaus weiterzukommen, erst nach links in die Kettelerstraße einfahren, um sich sofort wieder als Rechtsabbieger in die Germeringer Straße einzufädeln. Dabei muß er nacheinander insgesamt auf sieben Richtungen achten, aus denen mögliche Kollisionspartner kommen können. 
Lösungsvorschlag: Der Radweg sollte rechtzeitig vor der Kreuzung und vor der Treppe zur Unterführung nach links an die Germeringer Straße herangeführt und unter baulicher Absicherung auf Straßenniveau abgesenkt werden. Danach bietet sich die Weiterführung auf der Fahrbahn als abmarkierter Fahrradstreifen etwa bis zur Pasinger Straße an. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Umsetzung 
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M 004 Lochhamer Straße, Ecke Fraunhoferstraße (Nordende): Radweg an der Westseite
Problem: Der teilweise hinter dichten Büschen (soziale Sicherheit ?) verlaufende Radweg ist insgesamt als mißlungen anzusehen. Besonders kritisch ist die Querung der Einmündung zur Fraunhoferstraße: Der Radweg verläuft mehrere Meter neben der bevorrechtigten Lochhamer Straße. Die ehemals vorhandene Rotfärbung ist abgefahren und kaum noch zu sehen. 
Ein Autofahrer, der aus der Fraunhoferstraße kommend auf die Lochhamer Straße zufährt, sieht erst hinter der Radwegfurt das Verkehrszeichen 205 (Vorfahrt achten). Der Radweg ist übrigens für beide Fahrtrichtungen freigegeben - es besteht Benutzungspflicht! Wenn hier noch nichts passiert ist, dann vielleicht nur, weil viele Radler den Weg vorschriftswidrig nicht benutzen. 
Lösungsvorschlag 1: Furtmarkierung erneuern, Zeichen 206 (Stopschild) und Haltelinie für beide Richtungen der Fraunhoferstraße vor der Furt, da Radfahrer auf beiden Seiten durch dichtes Gebüsch fahren und daher kaum rechtzeitig sichtbar sind. 
Lösungsvorschlag 2: Radweg sofort aufheben und für die Durchfahrt sperren, bis ein völliger Neubau näher an der Straße möglich ist. Ein Anfang ist gemacht vor dem Büroneubau (Lochhamer Straße 11-15), hier allerdings als gemischter Geh- und Radweg (tagsüber auch untauglich, da oft zugeparkt). 
aktueller Stand: Furtmarkierung wurde inzwischen einmal erneuert, ist aber bereits wieder abgefahren. Aktivitäten zur grundlegenden Verbesserung der Situation der Radler sind nicht erkennbar. Radfahrer auf der Fahrbahn werden hier - so eine Stimme aus dem Gemeinderat - als Verkehrshindernis angesehen; nach unseren Beobachtungen entsteht eine nennenswerte Behinderung des Autoverkehrs allerdings nur durch den starken Autoverkehr. 
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Abstellanlagen

Wenn vorhandene Abstellanlagen nicht benutzt werden, muß dies nicht ein Zeichen von Desinteresse oder gar Undankbarkeit sein. Denkbar ist auch, daß die Einrichtungen nicht optimal ausgewählt und aufgestellt wurden, nun nicht den Bedürfnissen der Radler(innen) genügen und daher gemieden werden.
 

M 005 Fahrradständer am S-Bahnhof
Probleme: Die Ständer an der Rampe zum P+R - Parkplatz sind ungeschickt montiert: Viele Fahrräder stehen, wenn sie wie vorgesehen abgestellt werden, mit dem Hinterrad so auf einer Steinkante, daß sie dazu tendieren, nach hinten herauszurollen. Dies passiert oft nicht sofort, sondern erst später bei einer Bewegung, etwa durch Wind oder beim Ein- oder Ausparken eines Nachbarfahrrades. Ergebnis: Täglich fallen in Abwesenheit der Eigentümer mehrere Fahrräder aus dem Ständer, Schäden sind wahrscheinlich. 
Zudem stehen die Fahrräder zu eng, Lenker verhaken sich, man kann nicht zwischen die Räder treten, um sein Fahrrad mit einem Seil- oder Bügelschloß direkt am Ständer zu sichern. Folge: Mancher hat ein spezielles „S-Bahn-Fahrrad“: Eine uralte Gurke, an der nichts mehr richtig funktioniert, die deshalb für Diebe uninteressant ist. Das Fahrrad mit den guten Bremsen nimmt man nur Sonntags...
1. Lösungsvorschlag: Fahrradständer erneuern und korrekt montieren. Nur Ständermodelle mit Zertifikat „ADFC-geprüft“ beschaffen. Überdachung wäre wieder ein Stück „fahrrad-freundliches Klima“. Unterlagen und Beratung: Lotar Krahmer. 
2. Lösungsvorschlag: Es gibt Fahrradboxen: Kleine Schließfächer für je ein Fahrrad. Es wäre verdienstvoll, wenn die Gemeinde Planegg eine Vorreiterrolle im Würmtal annehmen würde, indem als Versuch einige solcher Boxen beschafft und am Bahnhof installiert werden. Schlüssel werden an interessierte S-Bahn-Pendler persönlich ausgegeben (möglich als Vermietung). Nähere Unterlagen und Beratung: Lotar Krahmer. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung der Situation. 
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M 006 Fahrradständer in der Bahnhofstraße
Problem: Die von der Gemeinde etwa 1991 aufgestellten Ständer passen schlecht zu manchen Fahrradtypen, sind von der Straße aus schlecht erreichbar (teilweise längere Wege auf dem Gehsteig erforderlich - wer wird dorthin schieben?). 
Lösungsvorschlag: Zug um Zug durch bessere Ständer ersetzen (s.o.). Leichte Zugänglichkeit von der Straße her ohne Schwellen erforderlich. Wichtig ist ein erhöhter Seitenabstand, um das Beladen der Fahrräder mit Einkaufstaschen zu erleichtern. 
aktueller Stand: Bisher keine Rückmeldung über Aktivitäten. 
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M 007 Fahrradständer am Rathaus
Problem: Der vor dem neuen Rathaus aufgestellte Fahrradständertyp wird gemeinhin als „Felgenkiller“ bezeichnet. Fahrräder stehen unsicher; bei Seitenneigung können die Speichen oder Speichenreflektoren beschädigt werden, so daß sie sich später während der Fahrt lösen... 
Lösungsvorschlag: Durch bessere Ständer ersetzen (s.o.). Durch eine Überdachung könnte die Gemeinde ein Zeichen setzen, daß sie es mit der Klimaverbesserung ernst meint. 
aktueller Stand: Etwa seit Oktober stehen dort neue Fahrradständer - zwar ohne Überdachung, aber nun endlich nicht mehr vom Typ "Felgenkiller".
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Kombinierte Geh- und Radwege

Auf mehreren Strecken in Planegg, die relativ eng und stark befahren sind, wurden vor einigen Jahren die Gehwege als kombinierte Geh- und Radwege ausgeschildert - insbesondere wenn es sich um Schulwege handelte. Diese Regelungen wurden zum Teil wieder zurückgenommen (Bräuhausstraße), wohl weil die Gehwege doch zu eng waren. Durch die angewandte Art der Beschilderung entstand jedoch eine Radwegebenutzungspflicht für alle Radler - und dadurch, soweit die Beschilderung überhaupt beachtet wird, eine neue Gefahr von Kollisionen von schnellen mit langsameren Radlern oder mit Fußgängern. Zügig fahrende Radler werden an Grundstücksausfahrten stark gefährdet. Zu verlangen, daß dort langsam gefahren wird, wird keine Akzeptanz finden, da es sich um längere Strecken handelt.

Den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Radlergruppen wird besser dadurch Rechnung getragen, daß solche Gehwege beschildert werden mit Zeichen 241 (Fußgänger) und dem Zusatzschild 723n (Radfahrer frei): Dadurch entsteht keine Benutzungspflicht, und jeder Radler kann selbst entscheiden, wo er fährt.

Begleitend zu einer solchen Umstellung sollte zumindest in der Grundschule die neue Beschilderung erklärt werden und dringend empfohlen werden, den Gehweg zu benutzen. Akzeptabel wäre auch sanfter Druck derart, daß nicht mehr mit dem Fahrrad kommen darf, wer dort morgens oder mittags auf der Straße gesehen wurde.

Diese Neubeschilderung sollte kurzfristig realisiert werden. Betroffen sind die folgenden Strecken:
 

M 008 Münchner Straße, beidseitig zwischen Germeringer- und Bahnhofstraße
aktueller Stand: Maßnahme wurde wegen zu starken Autoverkehrs vom Straßenbauamt / Landratsamt abgelehnt. 

 
M 009 Fraunhoferstraße, zwischen Einstein- und Lochhamer Straße
aktueller Stand: Maßnahme wurde in Erfüllung der neuen StVO im Herbst '98 vom Gemeinderat beschlossen und im Juni '99 realisiert. 

 
M 010 Lochhamer Straße, zwischen OBI und Fraunhoferstraße (Südende)
aktueller Stand: Im Rathaus wird über eine Umgestaltung der Strecke - Ziel: Breiterer Geh- und Radweg nahe der Fahrbahn, nicht mehr hinter des Buschreihe - nachgedacht.

 
M 011 Einsteinstraße, zwischen Bunsenstraße und Fraunhoferstraße
aktueller Stand: Maßnahme wurde in Erfüllung der neuen StVO im Herbst '98 vom Gemeinderat beschlossen und im Juni '99 realisiert. 
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Wegweisung

In Planegg wurde das Wegweisungssystem Anfang 1999 überarbeitet, so daß es nun besser den Bedürfnissen der Radler entspricht. Die von uns vorgeschlagenen Radrouten wurden dabei berücksichtigt.
An den folgenden Stellen scheint es sinnvoll zu sein, möglichst bald weitere Verbesserungen zu realisieren:
 

M 012 Ecke Egenhofenstraße / Hofmarkstraße
Problem: Es gibt nur ein Sackgassenschild, keinen Hinweis darauf, daß Radler hier weiterfahren können nach Gräfelfing. 
Lösungsvorschlag: Zusatzschild 723n (Radfahrer frei) zum Sackgassenschild mit Fahrrad-Wegweiser „Gräfelfing x,y km“. Wegweiser so aufgestellt, daß er aus beiden Richtungen der Hofmarkstraße kommend gut zu sehen ist. 
aktueller Stand: erledigt.
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M 013 Hofmarkstraße, Ecke Herzog-Wilhelm-Straße: Sackgasse durch Ausbau der Tennisanlage
Problem: Es gibt keinen Hinweis darauf, daß Radler hier weiterfahren können nach Gräfelfing. Der Anfang des Weges zum Professor-Max-Dieckmann-Platz ist leicht zu übersehen, von der Ecke Herzog-Wilhelm-Straße jedenfalls nicht zu erkennen. 
Lösungsvorschlag: Zusatzschild 723n (Radfahrer frei) zum Sackgassenschild mit Fahrrad-Wegweiser „Gräfelfing x,y km“. Wegweiser am Beginn des Weges wiederholen. Oberfläche neu befestigen 
aktueller Stand: Soll lt. Bauamt Planegg nicht realisiert werden, da Wegweisung über Egenhofenstraße erfolgt. Der Weg am Hang sei zu schmal und zu steil, um ihn für den Radverkehr ausdrücklich freizugeben. Durch Verzicht auf Beschilderung sei das Radfahren hier nicht verboten. 
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M 014 Richard-Wagner-Straße, Ecke Kettelerstraße: Wegweisung nach Neuried
Problem: Wenn man die Richard-Wagner-Straße entlang von Westen her zur Ecke Kettelerstraße kommt, wird man durch einen weißen Wegweiser nach rechts zur Germeringer Straße geschickt, dort tatsächlich in Richtung Neuried. Warum nicht weiter auf der Richard-Wagner-Straße ? Sackgasse, aber für Radler offen! 
Lösungsvorschlag: Wegweiser sinnvoller anordnen. Sackgassenschild Ecke Karl-Valentin-Straße mit Zusatz 723n (Radfahrer frei) versehen. 
aktueller Stand: erledigt. 
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Situation am Feodor-Lynen-Gymnasium
 
M 015 Radweg - Umfahrung des Schulparkplatzes für Schüler aus Richtung Martinsried
Problem: Für Schüler, die aus Richtung Martinsried kommen, gibt es einen schmalen Radweg, der vor der Parkplatzausfahrt nach rechts zur Schule hin abzweigt und am Parkplatzende wieder scharf rechtwinklig nach links abbiegt. Wenn hier zwei Radler entgegenkommen, ist ein Unfall nicht zu vermeiden, da die Sicht durch dichtes, den Weg fast schon überwucherndes Gebüsch völlig versperrt ist. Intelligenterweise befinden sich außerhalb des Kurvenbogens einige große Steine und ein Pfahl, so daß ein Ausweichen auf die Wiese zuverlässig verhindert ist. 
Wenn hier noch kein schwerer Unfall zu beklagen ist, dann wohl nur, weil der Weg von sehr wenigen Schülern und Schülerinnen benutzt wird. Alle anderen fahren schräg über den PKW-Parkplatz, wo durchaus PKWs unterwegs sind: Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. 
Lösungsvorschlag 1: Radweg entfernen, die mittleren Parkplätze auf dem letzten Parkfeld einziehen und als Radstreifen abmarkieren. Schranke zwischen Parkplatz und Pausenhof entfernen, Bordstein sorgfältig absenken (z.Zt. sind Felgenschäden zu befürchten). 
Lösungsvorschlag 2 Radweg im Kurvenbereich erheblich verbreitern, Kurvenradius vergrößern, Buschwerk auf maximal 1,20 m Höhe begrenzen. Falls nicht anders möglich, ist dabei auf 2-3 Parkplätze zu verzichten. Schranke ist regelmäßig geschlossen zu halten. 
aktueller Stand: Die Gemeinde Planegg sah keinen Grund, hier aktiv zu werden. Engagierte Bürger haben die größte Gefahr inzwischen verringert, indem sie eingenmächtig die Findlinge ein Stück zur Seite gerollt haben. 
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M 016 Überquerung der Münchener Straße / Radwegführung im Bereich Friedhofsparkplatz
Problem: Die Führung des Radverkehrs in diesem ganzen Bereich ist unbefriedigend. Die für Radler in Richtung Krailling erforderliche erneute Querung der Münchener Straße an der Ecke Germeringer Straße wird aufgrund der Unübersichtlichkeit als äußerst gefährlich empfunden. 
Lösungsvorschlag: Das Problem ist seit langem bekannt, wurde schon oft diskutiert, aber nie gelöst. Es kann nicht unlösbar sein, wenn der Wille bei allen beteiligten und zuständigen Institutionen wirklich vorhanden ist und eine Lösung zugunsten der Sicherheit unserer Kinder auch etwas kosten darf. 
aktueller Stand: Nach Markierung einer Radwegfurt über den Parkplatz, die von Radlern nicht angenommen wird (Umweg), und einer Verengung durch Baken im Bereich der Parkplatzeinfahrt waren hier einige Radfahrer verunglückt. Daraufhin hat der Gemeinderat für die Verbessserung Situation an der Friedhofzufahrt DM 250.000,- bewilligt.  (SZ 25.01./ 6.02.99) Die nun vorliegende Planung würde eine wesentliche Verbesserung für Fußgänger und Radler im Bereich des Parkplatzes bringen und rund 800.000,- DM kosten. Nach 6:4-Zustimmung im Technischen Ausschuß kamen im Gemeinderat nochmals so viele Änderungsvorschläge, daß der Vorgang an den Technischen Ausschuß zurückverwiesen wurde (SZ 28.10.2000). Geduld, Geduld...
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Hinweise von Planegger Bürgern
 

R 01 Martinsried: Lochhamer Straße, zwischen OBI und Würmtalstraße
Problem: Manche Bürger vermissen eine Fortsetzung des Radweges auf der Westseite der Lochhamer Straße bis zur Würmtalstraße. Der bislang ausgewiesene Gehweg wird von manchen Radlern schon jetzt regelwidrig benutzt, weil der Autoverkehr am Abzweig Lena-Christ-Straße als gefährlich empfunden wird. 
Lösungsvorschlag: Der Gehweg könnte in beiden Richtungen für Radfahrer freigegeben werden (ohne Benutzungspflicht: Zeichen 241 „Fußgänger“ mit Zusatz 723n „Radfahrer frei“). Eigentlich reicht die vorhandene Breite hierfür jedoch nicht aus. Es sollte daher geprüft werden, ob der Gehweg verbreitert werden kann. Vom OBI-Parkplatz ausfahrenden PKWs sollte das Zeichen 138 „Radfahrer kreuzen“ mit Zusatz 702 „Pfeil rechts - links“ gezeigt werden. 
aktueller Stand: Ohne Grunderwerb läßt sich kein ausreichend breiter Weg einrichten. Der Gemeinderat hat beschlossen, in der Lochhamer Straße an der Kreuzung Würmtalstraße eine Rechtsabbiegespur für den Verkehr Richtung München einzurichten. Es sollte die Chance genutzt werden, zugleich eine Verbesserung für den Radverkehr zu erreichen. 
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R 02 Münchner Straße, Südseite, Radwegende bei Bedarfsampel am Parkplatz Friedhof
Problem: Kurz hinter der Fußgängerampel (vor Durchgang zu den Häusern Adolf-Butenandt-Straße) steht Zeichen „Radweg Ende“. 
Lösungsvorschlag: Sinnvoller und freundlicher wäre eine Beschilderung, die darauf hinweist, daß der Radweg auf der anderen Straßenseite fortgesetzt wird. 
aktueller Stand: Bisher nicht realisiert. 
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R 03 Pasinger- / Ecke Bahnhofstraße: Kreuzung und Würmbrücke
Probleme: Gewünscht werden Fahrbahnmarkierungen für Radler über die Kreuzung und die Würmbrücke. 
Der Fahrbahnbelag weist vor und hinter der Würmbrücke jeweils eine deutliche, für Radfahrer unangenehme Kante auf. 
Lösungsvorschlag: Es sollte geprüft werden, ob nach ERA 95 auf der Würmbrücke die Fahrbahnbreite für die Anlage eines Angebotsstreifens ausreicht. Falls dies nicht der Fall ist, könnte trotzdem die Abmarkierung von kurzen Angebotsstreifen und Aufstellflächen im Kreuzungsbereich in Betracht kommen, um den Verkehrsteilnehmern deutlich zu machen, wo sich Radfahrer aufstellen und bewegen könnten. 
Die Kanten im Fahrbahnbelag sollten gelegentlich eingeebnet werden. 
aktueller Stand: Eine Umgestaltung der Kreuzung befindet sich dem Vernehmen nach in der Planungsphase, verbunden mit einer Öffnung der Einbahnstraße zur Amtmannstraße in beide Richtungen. Wir hoffen auf eine sinnvolle Berücksichtigung des Radverkehrs.
Die Übergänge zur Brücke wurden inzwischen verbessert. 
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R 04 Münchner- / Ecke Fürstenrieder Straße, Radwegführung über Fürstenrieder Straße
Problem: Vorfahrtberechtigt ist die Münchner Straße. Durch Bepflanzung am Straßenrand werden Radfahrer gezwungen, kurz vor der Fürstenrieder Straße einen Schlenker nach rechts zu machen. Die Gefahr ist groß (und wird von den Radlern auch so empfunden), daß Autofahrer glauben, der Radler wolle nach rechts abbiegen. Die wachsende Bepflanzung erschwert bereits jetzt die Sichtbarkeit von Kindern. 
Unklar ist zudem, ob die Südseite der Münchner Straße zwischen Fürstenrieder Straße und Germeringer Straße in beiden Richtungen als kombinierter Geh- und Radweg freigegeben ist. Für Radler, die aus Richtung FLG kommen, wird die Durchfahrt auf dieser Seite nicht gesperrt; eine Sperrung würde voraussichtlich keine ausreichende Akzeptanz finden. Autofahrer, die aus der Fürstenrieder Straße kommen, werden i.d.R. nicht mit Radfahrern von rechts rechnen. 
Lösungsvorschlag: Die Bepflanzung sollte versetzt oder aufgegeben werden, um den Radweg möglichst nah am Rand der Münchner Straße entlangführen zu können. Die Bordsteinabsenkung könnte so gestaltet werden, daß vom FLG kommende Radler nicht unmittelbar an den Vorgärten entlangfahren und dadurch zu spät zu sehen sind. Von München kommenden Fahrern sollte das Zeichen 138 „Radfahrer kreuzen“ mit Zusatz 702 „Pfeil rechts - links“ gezeigt werden 
Die Fürstenrieder Straße sollte durch geeignete (möglichst bauliche) Maßnahmen für den Durchgangsverkehr unattraktiv gemacht werden; die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung hat offenbar nicht den gewünschten Effekt. Denkbar: Verschärfung der Ecke für Rechtsabbieger Richtung München, um die Geschwindigkeiten zu senken. 
Vorschlag M 008 aus Liste Pla 9701 wird zugleich aufrechterhalten: Aufhebung der Benutzungspflicht. 
aktueller Stand: Das Straßenbauamt hatte hier kein Verständnis für die Bedürnisse der Radler und sah keinen Anlaß für Änderungen. Das Bauamt Planegg will die bepflanzte Fläche etwas verkleinern, so daß eine geradlinigere Führung des Radverkehrs erreicht wird. Bisher nicht realisiert.
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R 05 Germeringer Straße, Radweg unter S-Bahn-Brücke zwischen Kreuzwinkel- und Hofmarkstraße
Problem: Wer von Germering kommend hinter der S-Bahn nach rechts in die Hofmarkstraße einbiegen will, darf aufgrund der Beschilderung (Benutzungspflicht) nicht schon an der Kreuzung Kreuzwinkelstraße oder der Fußgängerampel auf die andere Straßenseite wechseln, sondern muß dies an der Ecke Hofmarkstraße tun. 
Lösungsvorschlag: Beschilderung mit Zeichen 241 „Fußgänger“ mit Zusatz 723n „Radfahrer frei“ für beide Richtungen zwischen Kreuzwinkel- und Hofmarkstraße. 
aktueller Stand: Wurde in diesem Sinne erledigt. 
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R 06 Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße, Treppen an der Nordseite
Problem: Die Unterführung wird gern von älteren Menschen und von Familien mit Kindern benutzt, da die Überquerung der Germeringer Straße als gefährlich empfunden wird und oft mit langen Wartezeiten verbunden ist. Die Kinderwagenrampe an der Treppe ist jedoch sehr schmal und durch die Anordnung des mittleren Geländers mit Gepäck kaum benutzbar. 
Lösungsvorschlag: Ideal wäre der Neubau einer langen Rampe nicht steiler als auf der Südseite. Falls dies aus Kostengründen in absehbarer Zeit nicht machbar ist, sollten die Geländer etwas versetzt und die Rampen angepaßt werden. Möglicherweise sind die Treppen ohnehin bald sanierungsbedürftig. Gleiches gilt auch für die Unterführung am Schulangerweg. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. 
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R 07 Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße, Radlerführung an Südseite
Problem: Gewünscht wird eine bessere Befahrbarkeit der Südrampe bis hinter die Bushaltestelle. 
Lösungsvorschlag: Radler auf dem Gehweg an der Bushaltestelle vorbeizuführen, erscheint nicht sinnvoll, zumal die „Entlassung“ der Radler auf die Straße im Kreuzungsbereich Josef-von-Hirsch- / Münchner Straße kaum vernünftig lösbar sein wird. 
Eine Bordsteinabsenkung zwischen Bushaltestelle und Glascontainerplatz jedoch würde die Erreichbarkeit der Unterführung und den Anschluß der Rampe an die Kettelerstraße verbessern. Durch eine entsprechende Absenkung auf der gegenüberliegenden Straßenseite wäre zugleich die Überquerung der Kettelerstraße für Busfahrgäste mit Kinderwagen verbessert. Durch bauliche Maßnahmen sollte dann das Zuparken der Absenkung auf der Westseite der Kettelerstraße verhindert werden. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. 
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R 09 Alexander-Fleming-Straße, Ausfahrten vom Park
Problem: Die Situation an den Parkausfahrten wird als unübersichtlich und gefährlich empfunden. 
Lösungsvorschlag 1: Durch Bau von Gehwegnasen mit Bordsteinabsenkung können die Ausfahrten von parkenden Fahrzeugen freigehalten und damit die Sichtbeziehung zwischen PKWs und Radfahrern verbessert werden. 
Lösungsvorschlag 2: Zusätzlich könnte die Alexander-Fleming-Straße als Einbahnstraße (vorteilhaft wahrscheinlich „im Uhrzeigersinn“) ausgewiesen und für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben werden. Diese Lösung wird mit der neuen StVO im Einklang stehen. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt; es handelt sich wohl auch nicht um ein großes Problem. 
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R 10 Münchner Straße, Ecke Röntgenstraße: Bereich der Unterführung
Problem 1: Radler, die auf der rechten Seite aus der Röntgenstraße kommend nach Planegg wollen, werden per Radwegführung zu einem unbequemen und unsinnigen Schlenker gezwungen. 
Problem 2: Unmittelbar hinter der östlichen Ausfahrt der Unterführung verzweigt sich der Radweg rechtwinklig nach Martinsried und Neuried; die Stelle ist sehr unübersichtlich. Der dort angebrachte Spiegel hilft nur bedingt: Am frühen Morgen ist er oft beschlagen. Zudem muß man sich dort wegen der engen Kurven auf die Fahrbahn konzentrieren und kann eigentlich nicht den Spiegel beobachten. 
Lösungsvorschlag zu 1: Die mittlerweile entstandenen Spuren über die Wiese zeigen, wo der Radweg eigentlich hingehört. 
Lösungsvorschlag zu 2: Die T-„Kreuzung“ sollte 5-10 m in den Hang hinein verschoben werden, um die Sichtverhältnisse vor der Kreuzung zu verbessern. Man sollte die Stelle dabei bewußt so gestalten, daß die Kurvenradien nicht vergrößert werden, um den Sicherheitsgewinn nicht durch höhere Geschwindigkeiten zunichte zu machen. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. 
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R 11 Röntgenstraße, Radweg Westseite zwischen Einstein- und Münchner Straße
Problem: Kritisiert wird die etwas unsinnige Beschilderung, die Radler in Richtung Planegg an der Einmündung des Kiesweges nach Gräfelfing sehen: Vor dem Kiesweg steht „Radweg Ende“, direkt dahinter „Kombinierter Geh- und Radweg“. Das erste Schild kann entfallen. 
Gravierender ist ein anderes Problem: Die Westseite der Röntgenstraße ist in der ganzen Länge als reiner Radweg ausgewiesen und damit für Fußgänger nicht zugelassen. Er müßte daher am Kiesweg in Richtung Martinsried eigentlich für Fußgänger gesperrt werden. Zur Ausweisung als kombinierter Geh- und Radweg ist der Weg vermutlich nicht breit genug. In der Kurve (Ecke Einsteinstraße) sind die Sichtverhältnisse zusätzlich durch die Bepflanzung gefährlich erschwert. 
Lösungsvorschlag: Der Weg sollte auf der ganzen Länge und für beide Richtungen als Gehweg mit Zusatz „Radfahrer frei“ ausgewiesen werden, um Gefährdungen für und durch schnelle Radler zu vermeiden. Zusätzlich ist der Weg in der Kurve gegenüber der Einmündung der Einsteinstraße so zu verbreitern (einschl. Anlage eines Schutzstreifens), daß er den Anforderungen der ERA 95 entspricht. 
aktueller Stand: Die Beschilderung als "Gehweg / Radfahrer frei" auf der Westseit wurde in Erfüllung der neuen StVO im Herbst '98 vom Gemeinderat beschlossen und im Juni '99 realisiert.
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R 12 Kreuzung Germeringer- / Kreuzwinkelstraße, Radwegfurt
Problem: Die Querung der Kreuzwinkelstraße entlang der Germeringer wird von manchen Bürgern noch immer als gefährlich empfunden, vor allem die Verschwenkung nach rechts: Autofahrer könnten irrtümlich annehmen, der Radler wolle nach rechts abbiegen. 
Lösungsvorschlag: Die Radlerfurt sollte auffällig markiert werden; zu prüfen wäre, ob die Furt etwas näher an den Verlauf der Germeringer Straße verlagert werden kann. 
aktueller Stand: Von Straßenbauamt und Polizei Planegg wurde keine Gefahrensituation und damit auch kein Handlungsbedarf gesehen. 
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R 13 Kreuzungen entlang der Münchner Straße (Bahnhof-, Josef-von-Hirsch-Straße)
Problem: Die Verschwenkungen der Radwegführung werden als gefährlich empfunden (s. R 12). 
Lösungsvorschlag: Bordsteinabsenkungen und Furtmarkierungen sollten so geändert werden, daß Radfahrer die Strecke über die Kreuzungen hinweg geradlinig befahren können. 
aktueller Stand: Von Straßenbauamt und Polizei Planegg wurde keine Gefahrensituation und damit auch kein Handlungsbedarf gesehen. 
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R 14 Bereich um Maria Eich, Busparkplatz etc.
Problem: Die Situation für Radler wird als unübersichtlich empfunden. 
Lösungsvorschlag: Die Wegweisung Richtung Germering, Gräfelfing, Wallfahrerweg, Planegg etc. sollte im ganzen Bereich sinnvoll ergänzt werden. 
aktueller Stand: Wurde mittlerweile verbessert. 
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R 16 Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Würm
Problem: Viele Radler fühlen sich im ganzen Bereich durch die vielen Aus- und Einparkvorgänge und hektische Verkehrsabläufe sehr unsicher. Ältere Menschen befahren infolgedessen lieber die ohnehin recht schmalen Gehwege. 
Lösungsvorschlag: Verbesserungen für Radfahrer lassen sich kaum anders erzielen als durch Verzicht auf einige PKW-Parkplätze: Rückbau von Senkrecht- in Längsparkplätze an Stellen, wo unübersichtliche Situationen besonders häufig sind bzw. Gehwege besonders schmal geworden sind. Einrichten von Fahrradständern auf bisherigen PKW-Parkplätzen, damit die Stellplätze direkt von der Straße aus erreichbar sind. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. 
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R 17 Baumscheiben in Hofmark-, Ruffini-, Georgen-, Einsteinstraße...
Problem: Viele Radler empfinden die genannten Straßen als gefährlich, weil sie sich an den Baumscheiben immer wieder nach links einordnen und dabei Sorge haben, von Autofahrern nicht beachtet zu werden. 
Lösungsvorschlag: Es sollte geprüft werden, ob nicht wenigstens in einigen Fällen andere Lösungen realisiert werden können, die dieselbe geschwindigkeitsdämpfende Wirkung haben: Etwa einseitige Baumscheiben, die von Radfahrern auf der Rückseite umfahren werden können, oder Angebotsstreifen, mit denen Autofahrern das zu erwartende Verhalten der Radler signalisiert wird. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt.
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R 20 Mathildenstraße, südlich der Germeringer Straße
Problem: Kritisiert wird, daß es dort für Radler sehr eng wird, wenn sich zwei PKWs begegnen. Schwierige Situationen entstehen auch bei Parkvorgängen an Senkrechtparkplätzen. 
Lösungsvorschlag: Einseitiges Parkverbot zumindest auf Teilstrecken, insbesondere gegenüber von Senkrechtparkplätzen. Es müßte auch bei Kurz-Falschparkern durchgesetzt werden („Nur drei Minuten, bin gleich wieder da!“ ist kein Gewinn für die Sicherheit von Radfahrern, wenn dies zwanzig Mal pro Stunde passiert.). 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. 
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R 28 Großhaderner Straße
Problem: Vermißt werden Fahrradstreifen oder Angebotsstreifen auf der Fahrbahn. 
Lösungsvorschlag: Es sollte geklärt werden, ob die Fahrbahnbreite nach ERA 95 für Angebotsstreifen ausreicht. 
aktueller Stand: Keine Aktivitäten. Straße wird nach Bau des Wissenschaftszentrums für den KFZ-Verkehr gesperrt und für den Radverkehr offengehalten. 
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R 30 Lochhamer Straße, Ostseite
Problem: Es wurde vorgeschlagen, an der Ostseite der Lochhamer Straße einen Radfahrstreifen (bzw. Angebotsstreifen) abzumarkieren. 
Lösungsvorschlag: Der Vorschlag sollte geprüft werden; wahrscheinlich aber reicht die Fahrbahnbreite hierfür nicht aus. Werktags wird die LKW-Dichte zu hoch sein, so daß der Angebotsstreifen fast ständig überfahren werden müßte - dies ist nicht Sinn des Angebotsstreifens. Wir verweisen auf unseren Vorschlag M 010.
aktueller Stand: s. M 010
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Wir werden die Sammlung von verbesserungsbedürftigen Bereichen fortsetzen. Ihre Hinweise auf weitere verbesserungsbedürftige Stellen im Radverkehrsnetz werden wir an die zuständigen Behörden weiterreichen.

Der Bericht wurde erstellt von Lotar Krahmer.