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Gesamtübersicht
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Sprecherin:
Katrin Möhle
Wanneystraße 1
82131 Stockdorf
Tel.+Fax 089 / 8571458 |
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Sprecher:
Lotar Krahmer
Bussardstraße 8
82166 Gräfelfing
Tel. 089 / 89809370, Fax 89809372 |
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oder zu den Vorschlägen für das Würmtal-Radverkehrsnetz
| Verbesserungsvorschläge zum Radverkehrsnetz
Planegg |
Stand: 30.10.2000
|
Die im folgenden beschriebenen Einzelprobleme sind durchnumeriert (z.B.
M
001), um die Verwaltung der Vorschläge zu vereinfachen.
Der Arbeitskreis Mobilität der Initiative Lokale Agenda 21 Würmtal
und die Ortsgruppe Würmtal des ADFC-Kreisverbandes München haben
Mitte 1997 der Gemeinde Planegg die folgende Aufstellung von verbesserungswürdigen
Situationen im Radverkehrsnetz der Gemeinde Planegg vorgelegt. Diese Hinweise
tragen die Bezeichnungen M 001 bis M 016.
Nachdem die Gemeinde die Bürger im Frühling 1997 aufgerufen
hatte, Verbesserungsvorschläge zum Radverkehrsnetz einzureichen, gingen
weitere Hinweise aus der Bevölkerung ein. Wir haben diese in unseren
Katalog aufgenommen und Verbesserungsvorschläge ausgearbeitet - sie
tragen hier die Bezeichnungen R 01 bis R 30. Nicht besetzte Nummern betrafen
Bürgerwünsche zu Problemzonen, die wir bereits mit den Hinweisen
M 001 bis M 016 benannt haben.
Die bisher realisierten Maßnahmen sind in der Übersicht zum
Würmtal-Radverkehrsnetz
aufgelistet.
Inhaltsübersicht
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Einzelprobleme |
| M 001 |
Maria Eich, Parkplatzausfahrt nördlich der Germeringer Straße |
| M 002 |
Querung der Pasinger Straße, zwischen Bruggergangerl und Richard-Wagner-Straße |
| M 003 |
Germeringer Straße, Ecke Kettelerstraße, Radwegende Richtung
Westen |
| M 004 |
Lochhamer Straße, Ecke Fraunhoferstraße (Nordende): Radweg
an der Westseite |
|
Abstellanlagen |
| M 005 |
Fahrradständer am S-Bahnhof |
| M 006 |
Fahrradständer in der Bahnhofstraße |
| M 007 |
Fahrradständer am Rathaus |
|
Kombinierte Geh- und Radwege |
| M 008 |
Münchner Straße, beidseitig zwischen Germeringer- und Bahnhofstraße |
| M 009 |
Fraunhoferstraße, zwischen Einstein- und Lochhamer Straße |
| M 010 |
Lochhamer Straße, zwischen OBI und Fraunhoferstraße (Südende) |
| M 011 |
Einsteinstraße, zwischen Bunsenstraße und Fraunhoferstraße |
|
Wegweisung |
| M 012 |
Ecke Egenhofenstraße / Hofmarkstraße |
| M 013 |
Hofmarkstraße, Ecke Herzog-Wilhelm-Straße: Sackgasse durch
Ausbau der Tennisanlage |
| M 014 |
Richard-Wagner-Straße, Ecke Kettelerstraße: Wegweisung
nach Neuried |
|
Situation am Feodor-Lynen-Gymnasium |
| M 015 |
Radweg - Umfahrung des Schulparkplatzes für Schüler aus Richtung
Martinsried |
| M 016 |
Überquerung der Münchener Straße / Radwegführung
im Bereich Friedhofsparkplatz |
|
Hinweise von Planegger Bürgern |
| R 01 |
Martinsried: Lochhamer Straße, zwischen OBI und Würmtalstraße |
| R 02 |
Münchner Straße, Südseite, Radwegende bei Bedarfsampel
am Parkplatz Friedhof |
| R 03 |
Pasinger- / Ecke Bahnhofstraße: Kreuzung und Würmbrücke |
| R 04 |
Münchner- / Ecke Fürstenrieder Straße, Radwegführung
über Fürstenrieder Straße |
| R 05 |
Germeringer Straße, Radweg unter S-Bahn-Brücke zwischen
Kreuzwinkel- und Hofmarkstraße |
| R 06 |
Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße,
Treppen an der Nordseite |
| R 07 |
Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße,
Radlerführung an Südseite |
| R 09 |
Alexander-Fleming-Straße, Ausfahrten vom Park |
| R 10 |
Münchner Straße, Ecke Röntgenstraße: Bereich
der Unterführung |
| R 11 |
Röntgenstraße, Radweg Westseite zwischen Einstein- und Münchner
Straße |
| R 12 |
Kreuzung Germeringer- / Kreuzwinkelstraße, Radwegfurt |
| R 13 |
Kreuzungen entlang der Münchner Straße (Bahnhof-, Josef-von-Hirsch-Straße) |
| R 14 |
Bereich um Maria Eich, Busparkplatz etc. |
| R 16 |
Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Würm |
| R 17 |
Baumscheiben in Hofmark-, Ruffini-, Georgen-, Einsteinstraße... |
| R 20 |
Mathildenstraße, südlich der Germeringer Straße |
| R 28 |
Großhaderner Straße |
| R 30 |
Lochhamer Straße, Ostseite |
Einzelprobleme
| M 001 |
Maria Eich, Parkplatzausfahrt nördlich der Germeringer Straße |
| Problem: |
Der Radweg aus Richtung Germering ist hier unterbrochen und wird über
die Ausfahrt und den Parkplatz nach Planegg weitergeführt. Besonders
Radler aus Richtung Germering begegnen als von rechts kommende Linksabbieger
den ausfahrenden PKWs. Diese unübliche Verkehrssituation führt
zu Unsicherheit auf beiden Seiten und kann zu schweren Unfällen führen. |
| Lösungsvorschlag: |
Abmarkieren von Radfahrstreifen (rote Flächen, weiße unterbrochene
Randlinien, Fahrradsymbole) auf beiden Seiten der Ausfahrt. Führung
der aus Germering kommenden Radler über die Ausfahrt hinweg, dann
erst nach links zum Parkplatz. Zeichen 138 (Achtung, Radfahrer kreuzen)
mit Zusatz 702 (Pfeile nach rechts und links) für ausfahrende Fahrzeuge. |
| aktueller Stand: |
Bisher keine Entscheidung über Umsetzung seitens der Gemeinde
Planegg. Mittlerweile weist der Fahrbahnbelag im Bereich der Ausfahrt erhebliche
Schäden auf. |
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| M 002 |
Querung der Pasinger Straße, zwischen Bruggergangerl und Richard-Wagner-Straße |
| Problem: |
Die Stelle ist durch weiße Wegweiser als Verbindung zwischen
Neuried und Germering ausgewiesen und wird von Radlern stark genutzt, insbesondere
nach Schulschluß im Feodor-Lynen-Gymnasium. In Richtung Westen müßten
Radler(innen) strenggenommen absteigen und auf dem linksseitigen Gehweg
der Richard-Wagner-Straße bis zur Bedarfsampel schieben; das macht
niemand. Hier entstehen oft recht chaotische Situationen. |
| Lösungsvorschlag: |
Die Haltelinie könnte vor der Bedarfsampel auf der Pasinger Straße
für die in Richtung Süden fahrenden Fahrzeuge um etwa 20 m in
Richtung Gräfelfing zurückverlegt und die kleine Dreiecksinsel
am Ende der Richard-Wagner-Straße so umgestaltet werden, daß
wartende Radfahrer sich hier nebeneinander aufstellen können. Bei
„Grün“ für Fußgänger und Radfahrer gäbe es keine
Konflikte mehr mit entgegenkommenden Radlern, so daß die Straße
schneller wieder frei wäre. |
| aktueller Stand: |
Bauliche Verbesserungen wurden beschlossen, bewilligt sind dafür
DM 80.000,- (SZ 25.01./ 6.02.99). Ein erster Entwurf eines Planungsbüros
würde einen Aufwand von bis zu einer Million erfordern. (SZ 9.10.
und 12.10.99) |
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| M 003 |
Germeringer Straße, Ecke Kettelerstraße, Radwegende
Richtung Westen |
| Problem: |
Ein Radfahrer, der hier in Richtung Westen unterwegs ist, befindet
sich auf einer ausgesprochenen Hauptverkehrsstraße, auf der Autofahrer
Vorfahrt haben. Dies sollte eigentlich auch für den Radler gelten;
es ist aber keinem zu raten, sich hier so zu verhalten: er wird in dieser
Situation mit Sicherheit von keinem Autofahrer als bevorrechtigter Verkehrsteilnehmer
angesehen. |
|
Der Radweg endet an der Kettelerstraße mehrere Meter neben der
Hauptstraße. Der Radler muß, um geradeaus weiterzukommen, erst
nach links in die Kettelerstraße einfahren, um sich sofort wieder
als Rechtsabbieger in die Germeringer Straße einzufädeln. Dabei
muß er nacheinander insgesamt auf sieben Richtungen achten,
aus denen mögliche Kollisionspartner kommen können. |
| Lösungsvorschlag: |
Der Radweg sollte rechtzeitig vor der Kreuzung und vor der Treppe zur
Unterführung nach links an die Germeringer Straße herangeführt
und unter baulicher Absicherung auf Straßenniveau abgesenkt werden.
Danach bietet sich die Weiterführung auf der Fahrbahn als abmarkierter
Fahrradstreifen etwa bis zur Pasinger Straße an. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Umsetzung |
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| M 004 |
Lochhamer Straße, Ecke Fraunhoferstraße (Nordende):
Radweg an der Westseite |
| Problem: |
Der teilweise hinter dichten Büschen (soziale Sicherheit ?) verlaufende
Radweg ist insgesamt als mißlungen anzusehen. Besonders kritisch
ist die Querung der Einmündung zur Fraunhoferstraße: Der Radweg
verläuft mehrere Meter neben der bevorrechtigten Lochhamer Straße.
Die ehemals vorhandene Rotfärbung ist abgefahren und kaum noch zu
sehen. |
|
Ein Autofahrer, der aus der Fraunhoferstraße kommend auf die
Lochhamer Straße zufährt, sieht erst hinter der Radwegfurt
das Verkehrszeichen 205 (Vorfahrt achten). Der Radweg ist übrigens
für beide Fahrtrichtungen freigegeben - es besteht Benutzungspflicht!
Wenn hier noch nichts passiert ist, dann vielleicht nur, weil viele Radler
den Weg vorschriftswidrig nicht benutzen. |
| Lösungsvorschlag 1: |
Furtmarkierung erneuern, Zeichen 206 (Stopschild) und Haltelinie für
beide Richtungen der Fraunhoferstraße vor der Furt, da Radfahrer
auf beiden Seiten durch dichtes Gebüsch fahren und daher kaum rechtzeitig
sichtbar sind. |
| Lösungsvorschlag 2: |
Radweg sofort aufheben und für die Durchfahrt sperren, bis ein
völliger Neubau näher an der Straße möglich ist. Ein
Anfang ist gemacht vor dem Büroneubau (Lochhamer Straße 11-15),
hier allerdings als gemischter Geh- und Radweg (tagsüber auch untauglich,
da oft zugeparkt). |
| aktueller Stand: |
Furtmarkierung wurde inzwischen einmal erneuert, ist aber bereits wieder
abgefahren. Aktivitäten zur grundlegenden Verbesserung der Situation
der Radler sind nicht erkennbar. Radfahrer auf der Fahrbahn werden hier
- so eine Stimme aus dem Gemeinderat - als Verkehrshindernis angesehen;
nach unseren Beobachtungen entsteht eine nennenswerte Behinderung des Autoverkehrs
allerdings nur durch den starken Autoverkehr. |
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Abstellanlagen
Wenn vorhandene Abstellanlagen nicht benutzt werden, muß dies
nicht ein Zeichen von Desinteresse oder gar Undankbarkeit sein. Denkbar
ist auch, daß die Einrichtungen nicht optimal ausgewählt und
aufgestellt wurden, nun nicht den Bedürfnissen der Radler(innen) genügen
und daher gemieden werden.
| M 005 |
Fahrradständer am S-Bahnhof |
| Probleme: |
Die Ständer an der Rampe zum P+R - Parkplatz sind ungeschickt
montiert: Viele Fahrräder stehen, wenn sie wie vorgesehen abgestellt
werden, mit dem Hinterrad so auf einer Steinkante, daß sie dazu tendieren,
nach hinten herauszurollen. Dies passiert oft nicht sofort, sondern erst
später bei einer Bewegung, etwa durch Wind oder beim Ein- oder Ausparken
eines Nachbarfahrrades. Ergebnis: Täglich fallen in Abwesenheit der
Eigentümer mehrere Fahrräder aus dem Ständer, Schäden
sind wahrscheinlich. |
|
Zudem stehen die Fahrräder zu eng, Lenker verhaken sich, man kann
nicht zwischen die Räder treten, um sein Fahrrad mit einem Seil- oder
Bügelschloß direkt am Ständer zu sichern. Folge: Mancher
hat ein spezielles „S-Bahn-Fahrrad“: Eine uralte Gurke, an der nichts mehr
richtig funktioniert, die deshalb für Diebe uninteressant ist. Das
Fahrrad mit den guten Bremsen nimmt man nur Sonntags... |
| 1. Lösungsvorschlag: |
Fahrradständer erneuern und korrekt montieren. Nur Ständermodelle
mit Zertifikat „ADFC-geprüft“ beschaffen. Überdachung wäre
wieder ein Stück „fahrrad-freundliches Klima“. Unterlagen und Beratung:
Lotar Krahmer. |
| 2. Lösungsvorschlag: |
Es gibt Fahrradboxen: Kleine Schließfächer für je ein
Fahrrad. Es wäre verdienstvoll, wenn die Gemeinde Planegg eine Vorreiterrolle
im Würmtal annehmen würde, indem als Versuch einige solcher Boxen
beschafft und am Bahnhof installiert werden. Schlüssel werden an interessierte
S-Bahn-Pendler persönlich ausgegeben (möglich als Vermietung).
Nähere Unterlagen und Beratung: Lotar Krahmer. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung der Situation. |
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| M 006 |
Fahrradständer in der Bahnhofstraße |
| Problem: |
Die von der Gemeinde etwa 1991 aufgestellten Ständer passen schlecht
zu manchen Fahrradtypen, sind von der Straße aus schlecht erreichbar
(teilweise längere Wege auf dem Gehsteig erforderlich - wer wird dorthin
schieben?). |
| Lösungsvorschlag: |
Zug um Zug durch bessere Ständer ersetzen (s.o.). Leichte Zugänglichkeit
von der Straße her ohne Schwellen erforderlich. Wichtig ist ein erhöhter
Seitenabstand, um das Beladen der Fahrräder mit Einkaufstaschen zu
erleichtern. |
| aktueller Stand: |
Bisher keine Rückmeldung über Aktivitäten. |
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| M 007 |
Fahrradständer am Rathaus |
| Problem: |
Der vor dem neuen Rathaus aufgestellte Fahrradständertyp wird
gemeinhin als „Felgenkiller“ bezeichnet. Fahrräder stehen unsicher;
bei Seitenneigung können die Speichen oder Speichenreflektoren beschädigt
werden, so daß sie sich später während der Fahrt lösen... |
| Lösungsvorschlag: |
Durch bessere Ständer ersetzen (s.o.). Durch eine Überdachung
könnte die Gemeinde ein Zeichen setzen, daß sie es mit der Klimaverbesserung
ernst meint. |
| aktueller Stand: |
Etwa seit Oktober stehen dort neue Fahrradständer - zwar ohne
Überdachung, aber nun endlich nicht mehr vom Typ "Felgenkiller". |
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Kombinierte Geh- und Radwege
Auf mehreren Strecken in Planegg, die relativ eng und stark befahren
sind, wurden vor einigen Jahren die Gehwege als kombinierte Geh- und Radwege
ausgeschildert - insbesondere wenn es sich um Schulwege handelte. Diese
Regelungen wurden zum Teil wieder zurückgenommen (Bräuhausstraße),
wohl weil die Gehwege doch zu eng waren. Durch die angewandte Art der Beschilderung
entstand jedoch eine Radwegebenutzungspflicht für alle Radler - und
dadurch, soweit die Beschilderung überhaupt beachtet wird, eine neue
Gefahr von Kollisionen von schnellen mit langsameren Radlern oder mit Fußgängern.
Zügig fahrende Radler werden an Grundstücksausfahrten stark gefährdet.
Zu verlangen, daß dort langsam gefahren wird, wird keine Akzeptanz
finden, da es sich um längere Strecken handelt.
Den unterschiedlichen Bedürfnissen verschiedener Radlergruppen
wird besser dadurch Rechnung getragen, daß solche Gehwege beschildert
werden mit Zeichen 241 (Fußgänger) und dem Zusatzschild 723n
(Radfahrer frei): Dadurch entsteht keine Benutzungspflicht, und jeder Radler
kann selbst entscheiden, wo er fährt.
Begleitend zu einer solchen Umstellung sollte zumindest in der Grundschule
die neue Beschilderung erklärt werden und dringend empfohlen werden,
den Gehweg zu benutzen. Akzeptabel wäre auch sanfter Druck derart,
daß nicht mehr mit dem Fahrrad kommen darf, wer dort morgens oder
mittags auf der Straße gesehen wurde.
Diese Neubeschilderung sollte kurzfristig realisiert werden. Betroffen
sind die folgenden Strecken:
| M 008 |
Münchner Straße, beidseitig zwischen Germeringer- und
Bahnhofstraße |
| aktueller Stand: |
Maßnahme wurde wegen zu starken Autoverkehrs vom Straßenbauamt
/ Landratsamt abgelehnt. |
| M 009 |
Fraunhoferstraße, zwischen Einstein- und Lochhamer Straße |
| aktueller Stand: |
Maßnahme wurde in Erfüllung der neuen StVO im Herbst '98
vom Gemeinderat beschlossen und im Juni '99 realisiert. |
| M 010 |
Lochhamer Straße, zwischen OBI und Fraunhoferstraße
(Südende) |
| aktueller Stand: |
Im Rathaus wird über eine Umgestaltung der Strecke - Ziel: Breiterer
Geh- und Radweg nahe der Fahrbahn, nicht mehr hinter des Buschreihe - nachgedacht. |
| M 011 |
Einsteinstraße, zwischen Bunsenstraße und Fraunhoferstraße |
| aktueller Stand: |
Maßnahme wurde in Erfüllung der neuen StVO im Herbst '98
vom Gemeinderat beschlossen und im Juni '99 realisiert. |
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Wegweisung
In Planegg wurde das Wegweisungssystem Anfang 1999 überarbeitet,
so daß es nun besser den Bedürfnissen der Radler entspricht.
Die von uns vorgeschlagenen Radrouten wurden dabei berücksichtigt.
An den folgenden Stellen scheint es sinnvoll zu sein, möglichst
bald weitere Verbesserungen zu realisieren:
| M 012 |
Ecke Egenhofenstraße / Hofmarkstraße |
| Problem: |
Es gibt nur ein Sackgassenschild, keinen Hinweis darauf, daß
Radler hier weiterfahren können nach Gräfelfing. |
| Lösungsvorschlag: |
Zusatzschild 723n (Radfahrer frei) zum Sackgassenschild mit Fahrrad-Wegweiser
„Gräfelfing x,y km“. Wegweiser so aufgestellt, daß er aus beiden
Richtungen der Hofmarkstraße kommend gut zu sehen ist. |
| aktueller Stand: |
erledigt. |
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| M 013 |
Hofmarkstraße, Ecke Herzog-Wilhelm-Straße: Sackgasse
durch Ausbau der Tennisanlage |
| Problem: |
Es gibt keinen Hinweis darauf, daß Radler hier weiterfahren können
nach Gräfelfing. Der Anfang des Weges zum Professor-Max-Dieckmann-Platz
ist leicht zu übersehen, von der Ecke Herzog-Wilhelm-Straße
jedenfalls nicht zu erkennen. |
| Lösungsvorschlag: |
Zusatzschild 723n (Radfahrer frei) zum Sackgassenschild mit Fahrrad-Wegweiser
„Gräfelfing x,y km“. Wegweiser am Beginn des Weges wiederholen. Oberfläche
neu befestigen |
| aktueller Stand: |
Soll lt. Bauamt Planegg nicht realisiert werden, da Wegweisung über
Egenhofenstraße erfolgt. Der Weg am Hang sei zu schmal und zu steil,
um ihn für den Radverkehr ausdrücklich freizugeben. Durch Verzicht
auf Beschilderung sei das Radfahren hier nicht verboten. |
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| M 014 |
Richard-Wagner-Straße, Ecke Kettelerstraße: Wegweisung
nach Neuried |
| Problem: |
Wenn man die Richard-Wagner-Straße entlang von Westen her zur
Ecke Kettelerstraße kommt, wird man durch einen weißen Wegweiser
nach rechts zur Germeringer Straße geschickt, dort tatsächlich
in Richtung Neuried. Warum nicht weiter auf der Richard-Wagner-Straße
? Sackgasse, aber für Radler offen! |
| Lösungsvorschlag: |
Wegweiser sinnvoller anordnen. Sackgassenschild Ecke Karl-Valentin-Straße
mit Zusatz 723n (Radfahrer frei) versehen. |
| aktueller Stand: |
erledigt. |
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Situation am Feodor-Lynen-Gymnasium
| M 015 |
Radweg - Umfahrung des Schulparkplatzes für Schüler aus
Richtung Martinsried |
| Problem: |
Für Schüler, die aus Richtung Martinsried kommen, gibt es
einen schmalen Radweg, der vor der Parkplatzausfahrt nach rechts zur Schule
hin abzweigt und am Parkplatzende wieder scharf rechtwinklig nach links
abbiegt. Wenn hier zwei Radler entgegenkommen, ist ein Unfall nicht zu
vermeiden, da die Sicht durch dichtes, den Weg fast schon überwucherndes
Gebüsch völlig versperrt ist. Intelligenterweise befinden sich
außerhalb des Kurvenbogens einige große Steine und ein Pfahl,
so daß ein Ausweichen auf die Wiese zuverlässig verhindert ist. |
|
Wenn hier noch kein schwerer Unfall zu beklagen ist, dann wohl nur,
weil der Weg von sehr wenigen Schülern und Schülerinnen benutzt
wird. Alle anderen fahren schräg über den PKW-Parkplatz, wo durchaus
PKWs unterwegs sind: Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen. |
| Lösungsvorschlag 1: |
Radweg entfernen, die mittleren Parkplätze auf dem letzten Parkfeld
einziehen und als Radstreifen abmarkieren. Schranke zwischen Parkplatz
und Pausenhof entfernen, Bordstein sorgfältig absenken (z.Zt. sind
Felgenschäden zu befürchten). |
| Lösungsvorschlag 2 |
Radweg im Kurvenbereich erheblich verbreitern, Kurvenradius vergrößern,
Buschwerk auf maximal 1,20 m Höhe begrenzen. Falls nicht anders möglich,
ist dabei auf 2-3 Parkplätze zu verzichten. Schranke ist regelmäßig
geschlossen zu halten. |
| aktueller Stand: |
Die Gemeinde Planegg sah keinen Grund, hier aktiv zu werden. Engagierte
Bürger haben die größte Gefahr inzwischen verringert, indem
sie eingenmächtig die Findlinge ein Stück zur Seite gerollt haben. |
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| M 016 |
Überquerung der Münchener Straße / Radwegführung
im Bereich Friedhofsparkplatz |
| Problem: |
Die Führung des Radverkehrs in diesem ganzen Bereich ist unbefriedigend.
Die für Radler in Richtung Krailling erforderliche erneute Querung
der Münchener Straße an der Ecke Germeringer Straße wird
aufgrund der Unübersichtlichkeit als äußerst gefährlich
empfunden. |
| Lösungsvorschlag: |
Das Problem ist seit langem bekannt, wurde schon oft diskutiert, aber
nie gelöst. Es kann nicht unlösbar sein, wenn der Wille bei allen
beteiligten und zuständigen Institutionen wirklich vorhanden ist und
eine Lösung zugunsten der Sicherheit unserer Kinder auch etwas kosten
darf. |
| aktueller Stand: |
Nach Markierung einer Radwegfurt über den Parkplatz, die von Radlern
nicht angenommen wird (Umweg), und einer Verengung durch Baken im Bereich
der Parkplatzeinfahrt waren hier einige Radfahrer verunglückt. Daraufhin
hat der Gemeinderat für die Verbessserung Situation an der Friedhofzufahrt
DM 250.000,- bewilligt. (SZ 25.01./ 6.02.99) Die nun vorliegende
Planung würde eine wesentliche Verbesserung für Fußgänger
und Radler im Bereich des Parkplatzes bringen und rund 800.000,- DM kosten.
Nach 6:4-Zustimmung im Technischen Ausschuß kamen im Gemeinderat
nochmals so viele Änderungsvorschläge, daß der Vorgang
an den Technischen Ausschuß zurückverwiesen wurde (SZ 28.10.2000).
Geduld, Geduld... |
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Hinweise von Planegger Bürgern
| R 01 |
Martinsried: Lochhamer Straße, zwischen OBI und Würmtalstraße |
| Problem: |
Manche Bürger vermissen eine Fortsetzung des Radweges auf der
Westseite der Lochhamer Straße bis zur Würmtalstraße.
Der bislang ausgewiesene Gehweg wird von manchen Radlern schon jetzt regelwidrig
benutzt, weil der Autoverkehr am Abzweig Lena-Christ-Straße als gefährlich
empfunden wird. |
| Lösungsvorschlag: |
Der Gehweg könnte in beiden Richtungen für Radfahrer freigegeben
werden (ohne Benutzungspflicht: Zeichen 241 „Fußgänger“ mit
Zusatz 723n „Radfahrer frei“). Eigentlich reicht die vorhandene Breite
hierfür jedoch nicht aus. Es sollte daher geprüft werden, ob
der Gehweg verbreitert werden kann. Vom OBI-Parkplatz ausfahrenden PKWs
sollte das Zeichen 138 „Radfahrer kreuzen“ mit Zusatz 702 „Pfeil rechts
- links“ gezeigt werden. |
| aktueller Stand: |
Ohne Grunderwerb läßt sich kein ausreichend breiter Weg
einrichten. Der Gemeinderat hat beschlossen, in der Lochhamer Straße
an der Kreuzung Würmtalstraße eine Rechtsabbiegespur für
den Verkehr Richtung München einzurichten. Es sollte die Chance genutzt
werden, zugleich eine Verbesserung für den Radverkehr zu erreichen. |
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| R 02 |
Münchner Straße, Südseite, Radwegende bei Bedarfsampel
am Parkplatz Friedhof |
| Problem: |
Kurz hinter der Fußgängerampel (vor Durchgang zu den Häusern
Adolf-Butenandt-Straße) steht Zeichen „Radweg Ende“. |
| Lösungsvorschlag: |
Sinnvoller und freundlicher wäre eine Beschilderung, die darauf
hinweist, daß der Radweg auf der anderen Straßenseite fortgesetzt
wird. |
| aktueller Stand: |
Bisher nicht realisiert. |
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| R 03 |
Pasinger- / Ecke Bahnhofstraße: Kreuzung und Würmbrücke |
| Probleme: |
Gewünscht werden Fahrbahnmarkierungen für Radler über
die Kreuzung und die Würmbrücke. |
|
Der Fahrbahnbelag weist vor und hinter der Würmbrücke jeweils
eine deutliche, für Radfahrer unangenehme Kante auf. |
| Lösungsvorschlag: |
Es sollte geprüft werden, ob nach ERA 95 auf der Würmbrücke
die Fahrbahnbreite für die Anlage eines Angebotsstreifens ausreicht.
Falls dies nicht der Fall ist, könnte trotzdem die Abmarkierung von
kurzen Angebotsstreifen und Aufstellflächen im Kreuzungsbereich in
Betracht kommen, um den Verkehrsteilnehmern deutlich zu machen, wo sich
Radfahrer aufstellen und bewegen könnten. |
|
Die Kanten im Fahrbahnbelag sollten gelegentlich eingeebnet werden. |
| aktueller Stand: |
Eine Umgestaltung der Kreuzung befindet sich dem Vernehmen nach in
der Planungsphase, verbunden mit einer Öffnung der Einbahnstraße
zur Amtmannstraße in beide Richtungen. Wir hoffen auf eine sinnvolle
Berücksichtigung des Radverkehrs.
Die Übergänge zur Brücke wurden inzwischen verbessert. |
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| R 04 |
Münchner- / Ecke Fürstenrieder Straße, Radwegführung
über Fürstenrieder Straße |
| Problem: |
Vorfahrtberechtigt ist die Münchner Straße. Durch Bepflanzung
am Straßenrand werden Radfahrer gezwungen, kurz vor der Fürstenrieder
Straße einen Schlenker nach rechts zu machen. Die Gefahr ist groß
(und wird von den Radlern auch so empfunden), daß Autofahrer glauben,
der Radler wolle nach rechts abbiegen. Die wachsende Bepflanzung erschwert
bereits jetzt die Sichtbarkeit von Kindern. |
|
Unklar ist zudem, ob die Südseite der Münchner Straße
zwischen Fürstenrieder Straße und Germeringer Straße in
beiden Richtungen als kombinierter Geh- und Radweg freigegeben ist.
Für Radler, die aus Richtung FLG kommen, wird die Durchfahrt auf dieser
Seite nicht gesperrt; eine Sperrung würde voraussichtlich keine ausreichende
Akzeptanz finden. Autofahrer, die aus der Fürstenrieder Straße
kommen, werden i.d.R. nicht mit Radfahrern von rechts rechnen. |
| Lösungsvorschlag: |
Die Bepflanzung sollte versetzt oder aufgegeben werden, um den Radweg
möglichst nah am Rand der Münchner Straße entlangführen
zu können. Die Bordsteinabsenkung könnte so gestaltet werden,
daß vom FLG kommende Radler nicht unmittelbar an den Vorgärten
entlangfahren und dadurch zu spät zu sehen sind. Von München
kommenden Fahrern sollte das Zeichen 138 „Radfahrer kreuzen“ mit Zusatz
702 „Pfeil rechts - links“ gezeigt werden |
|
Die Fürstenrieder Straße sollte durch geeignete (möglichst
bauliche) Maßnahmen für den Durchgangsverkehr unattraktiv gemacht
werden; die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung hat offenbar nicht den
gewünschten Effekt. Denkbar: Verschärfung der Ecke für Rechtsabbieger
Richtung München, um die Geschwindigkeiten zu senken. |
|
Vorschlag M 008 aus Liste Pla 9701 wird zugleich aufrechterhalten:
Aufhebung der Benutzungspflicht. |
| aktueller Stand: |
Das Straßenbauamt hatte hier kein Verständnis für die
Bedürnisse der Radler und sah keinen Anlaß für Änderungen.
Das Bauamt Planegg will die bepflanzte Fläche etwas verkleinern, so
daß eine geradlinigere Führung des Radverkehrs erreicht wird.
Bisher nicht realisiert. |
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| R 05 |
Germeringer Straße, Radweg unter S-Bahn-Brücke zwischen
Kreuzwinkel- und Hofmarkstraße |
| Problem: |
Wer von Germering kommend hinter der S-Bahn nach rechts in die Hofmarkstraße
einbiegen will, darf aufgrund der Beschilderung (Benutzungspflicht) nicht
schon an der Kreuzung Kreuzwinkelstraße oder der Fußgängerampel
auf die andere Straßenseite wechseln, sondern muß dies an der
Ecke Hofmarkstraße tun. |
| Lösungsvorschlag: |
Beschilderung mit Zeichen 241 „Fußgänger“ mit Zusatz 723n
„Radfahrer frei“ für beide Richtungen zwischen Kreuzwinkel- und Hofmarkstraße. |
| aktueller Stand: |
Wurde in diesem Sinne erledigt. |
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| R 06 |
Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße,
Treppen an der Nordseite |
| Problem: |
Die Unterführung wird gern von älteren Menschen und von Familien
mit Kindern benutzt, da die Überquerung der Germeringer Straße
als gefährlich empfunden wird und oft mit langen Wartezeiten verbunden
ist. Die Kinderwagenrampe an der Treppe ist jedoch sehr schmal und durch
die Anordnung des mittleren Geländers mit Gepäck kaum benutzbar. |
| Lösungsvorschlag: |
Ideal wäre der Neubau einer langen Rampe nicht steiler als auf
der Südseite. Falls dies aus Kostengründen in absehbarer Zeit
nicht machbar ist, sollten die Geländer etwas versetzt und die Rampen
angepaßt werden. Möglicherweise sind die Treppen ohnehin bald
sanierungsbedürftig. Gleiches gilt auch für die Unterführung
am Schulangerweg. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. |
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| R 07 |
Unterführung Kettelerstraße unter der Germeringer Straße,
Radlerführung an Südseite |
| Problem: |
Gewünscht wird eine bessere Befahrbarkeit der Südrampe bis
hinter die Bushaltestelle. |
| Lösungsvorschlag: |
Radler auf dem Gehweg an der Bushaltestelle vorbeizuführen, erscheint
nicht sinnvoll, zumal die „Entlassung“ der Radler auf die Straße
im Kreuzungsbereich Josef-von-Hirsch- / Münchner Straße kaum
vernünftig lösbar sein wird. |
|
Eine Bordsteinabsenkung zwischen Bushaltestelle und Glascontainerplatz
jedoch würde die Erreichbarkeit der Unterführung und den Anschluß
der Rampe an die Kettelerstraße verbessern. Durch eine entsprechende
Absenkung auf der gegenüberliegenden Straßenseite wäre
zugleich die Überquerung der Kettelerstraße für Busfahrgäste
mit Kinderwagen verbessert. Durch bauliche Maßnahmen sollte dann
das Zuparken der Absenkung auf der Westseite der Kettelerstraße verhindert
werden. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. |
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| R 09 |
Alexander-Fleming-Straße, Ausfahrten vom Park |
| Problem: |
Die Situation an den Parkausfahrten wird als unübersichtlich und
gefährlich empfunden. |
| Lösungsvorschlag 1: |
Durch Bau von Gehwegnasen mit Bordsteinabsenkung können die Ausfahrten
von parkenden Fahrzeugen freigehalten und damit die Sichtbeziehung zwischen
PKWs und Radfahrern verbessert werden. |
| Lösungsvorschlag 2: |
Zusätzlich könnte die Alexander-Fleming-Straße als
Einbahnstraße (vorteilhaft wahrscheinlich „im Uhrzeigersinn“) ausgewiesen
und für den Radverkehr in Gegenrichtung freigegeben werden. Diese
Lösung wird mit der neuen StVO im Einklang stehen. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt; es handelt sich wohl
auch nicht um ein großes Problem. |
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| R 10 |
Münchner Straße, Ecke Röntgenstraße: Bereich
der Unterführung |
| Problem 1: |
Radler, die auf der rechten Seite aus der Röntgenstraße
kommend nach Planegg wollen, werden per Radwegführung zu einem unbequemen
und unsinnigen Schlenker gezwungen. |
| Problem 2: |
Unmittelbar hinter der östlichen Ausfahrt der Unterführung
verzweigt sich der Radweg rechtwinklig nach Martinsried und Neuried; die
Stelle ist sehr unübersichtlich. Der dort angebrachte Spiegel hilft
nur bedingt: Am frühen Morgen ist er oft beschlagen. Zudem muß
man sich dort wegen der engen Kurven auf die Fahrbahn konzentrieren und
kann eigentlich nicht den Spiegel beobachten. |
| Lösungsvorschlag zu 1: |
Die mittlerweile entstandenen Spuren über die Wiese zeigen, wo
der Radweg eigentlich hingehört. |
| Lösungsvorschlag zu 2: |
Die T-„Kreuzung“ sollte 5-10 m in den Hang hinein verschoben werden,
um die Sichtverhältnisse vor der Kreuzung zu verbessern. Man sollte
die Stelle dabei bewußt so gestalten, daß die Kurvenradien
nicht
vergrößert werden, um den Sicherheitsgewinn nicht durch höhere
Geschwindigkeiten zunichte zu machen. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. |
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| R 11 |
Röntgenstraße, Radweg Westseite zwischen Einstein- und
Münchner Straße |
| Problem: |
Kritisiert wird die etwas unsinnige Beschilderung, die Radler in Richtung
Planegg an der Einmündung des Kiesweges nach Gräfelfing sehen:
Vor dem Kiesweg steht „Radweg Ende“, direkt dahinter „Kombinierter Geh-
und Radweg“. Das erste Schild kann entfallen. |
|
Gravierender ist ein anderes Problem: Die Westseite der Röntgenstraße
ist in der ganzen Länge als reiner Radweg ausgewiesen und damit für
Fußgänger nicht zugelassen. Er müßte daher am Kiesweg
in Richtung Martinsried eigentlich für Fußgänger gesperrt
werden. Zur Ausweisung als kombinierter Geh- und Radweg ist der Weg vermutlich
nicht breit genug. In der Kurve (Ecke Einsteinstraße) sind die Sichtverhältnisse
zusätzlich durch die Bepflanzung gefährlich erschwert. |
| Lösungsvorschlag: |
Der Weg sollte auf der ganzen Länge und für beide Richtungen
als Gehweg mit Zusatz „Radfahrer frei“ ausgewiesen werden, um Gefährdungen
für und durch schnelle Radler zu vermeiden. Zusätzlich ist der
Weg in der Kurve gegenüber der Einmündung der Einsteinstraße
so zu verbreitern (einschl. Anlage eines Schutzstreifens), daß er
den Anforderungen der ERA 95 entspricht. |
| aktueller Stand: |
Die Beschilderung als "Gehweg / Radfahrer frei" auf der Westseit wurde
in Erfüllung der neuen StVO im Herbst '98 vom Gemeinderat beschlossen
und im Juni '99 realisiert. |
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| R 12 |
Kreuzung Germeringer- / Kreuzwinkelstraße, Radwegfurt |
| Problem: |
Die Querung der Kreuzwinkelstraße entlang der Germeringer wird
von manchen Bürgern noch immer als gefährlich empfunden, vor
allem die Verschwenkung nach rechts: Autofahrer könnten irrtümlich
annehmen, der Radler wolle nach rechts abbiegen. |
| Lösungsvorschlag: |
Die Radlerfurt sollte auffällig markiert werden; zu prüfen
wäre, ob die Furt etwas näher an den Verlauf der Germeringer
Straße verlagert werden kann. |
| aktueller Stand: |
Von Straßenbauamt und Polizei Planegg wurde keine Gefahrensituation
und damit auch kein Handlungsbedarf gesehen. |
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| R 13 |
Kreuzungen entlang der Münchner Straße (Bahnhof-, Josef-von-Hirsch-Straße) |
| Problem: |
Die Verschwenkungen der Radwegführung werden als gefährlich
empfunden (s. R 12). |
| Lösungsvorschlag: |
Bordsteinabsenkungen und Furtmarkierungen sollten so geändert
werden, daß Radfahrer die Strecke über die Kreuzungen hinweg
geradlinig befahren können. |
| aktueller Stand: |
Von Straßenbauamt und Polizei Planegg wurde keine Gefahrensituation
und damit auch kein Handlungsbedarf gesehen. |
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| R 14 |
Bereich um Maria Eich, Busparkplatz etc. |
| Problem: |
Die Situation für Radler wird als unübersichtlich empfunden. |
| Lösungsvorschlag: |
Die Wegweisung Richtung Germering, Gräfelfing, Wallfahrerweg,
Planegg etc. sollte im ganzen Bereich sinnvoll ergänzt werden. |
| aktueller Stand: |
Wurde mittlerweile verbessert. |
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| R 16 |
Bahnhofstraße zwischen Bahnhof und Würm |
| Problem: |
Viele Radler fühlen sich im ganzen Bereich durch die vielen Aus-
und Einparkvorgänge und hektische Verkehrsabläufe sehr unsicher.
Ältere Menschen befahren infolgedessen lieber die ohnehin recht schmalen
Gehwege. |
| Lösungsvorschlag: |
Verbesserungen für Radfahrer lassen sich kaum anders erzielen
als durch Verzicht auf einige PKW-Parkplätze: Rückbau von Senkrecht-
in Längsparkplätze an Stellen, wo unübersichtliche Situationen
besonders häufig sind bzw. Gehwege besonders schmal geworden sind.
Einrichten von Fahrradständern auf bisherigen PKW-Parkplätzen,
damit die Stellplätze direkt von der Straße aus erreichbar sind. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. |
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| R 17 |
Baumscheiben in Hofmark-, Ruffini-, Georgen-, Einsteinstraße... |
| Problem: |
Viele Radler empfinden die genannten Straßen als gefährlich,
weil sie sich an den Baumscheiben immer wieder nach links einordnen und
dabei Sorge haben, von Autofahrern nicht beachtet zu werden. |
| Lösungsvorschlag: |
Es sollte geprüft werden, ob nicht wenigstens in einigen Fällen
andere Lösungen realisiert werden können, die dieselbe geschwindigkeitsdämpfende
Wirkung haben: Etwa einseitige Baumscheiben, die von Radfahrern auf der
Rückseite umfahren werden können, oder Angebotsstreifen, mit
denen Autofahrern das zu erwartende Verhalten der Radler signalisiert wird. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. |
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| R 20 |
Mathildenstraße, südlich der Germeringer Straße |
| Problem: |
Kritisiert wird, daß es dort für Radler sehr eng wird, wenn
sich zwei PKWs begegnen. Schwierige Situationen entstehen auch bei Parkvorgängen
an Senkrechtparkplätzen. |
| Lösungsvorschlag: |
Einseitiges Parkverbot zumindest auf Teilstrecken, insbesondere gegenüber
von Senkrechtparkplätzen. Es müßte auch bei Kurz-Falschparkern
durchgesetzt werden („Nur drei Minuten, bin gleich wieder da!“ ist kein
Gewinn für die Sicherheit von Radfahrern, wenn dies zwanzig Mal pro
Stunde passiert.). |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten zur Verbesserung bekannt. |
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| R 28 |
Großhaderner Straße |
| Problem: |
Vermißt werden Fahrradstreifen oder Angebotsstreifen auf der
Fahrbahn. |
| Lösungsvorschlag: |
Es sollte geklärt werden, ob die Fahrbahnbreite nach ERA 95 für
Angebotsstreifen ausreicht. |
| aktueller Stand: |
Keine Aktivitäten. Straße wird nach Bau des Wissenschaftszentrums
für den KFZ-Verkehr gesperrt und für den Radverkehr offengehalten. |
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| R 30 |
Lochhamer Straße, Ostseite |
| Problem: |
Es wurde vorgeschlagen, an der Ostseite der Lochhamer Straße
einen Radfahrstreifen (bzw. Angebotsstreifen) abzumarkieren. |
| Lösungsvorschlag: |
Der Vorschlag sollte geprüft werden; wahrscheinlich aber reicht
die Fahrbahnbreite hierfür nicht aus. Werktags wird die LKW-Dichte
zu hoch sein, so daß der Angebotsstreifen fast ständig überfahren
werden müßte - dies ist nicht Sinn des Angebotsstreifens. Wir
verweisen auf unseren Vorschlag M 010. |
| aktueller Stand: |
s. M 010 |
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Wir werden die Sammlung von verbesserungsbedürftigen Bereichen
fortsetzen. Ihre Hinweise auf weitere verbesserungsbedürftige Stellen
im Radverkehrsnetz werden wir an die zuständigen Behörden weiterreichen.
Der Bericht wurde erstellt von Lotar Krahmer.